Installation von PHP / PHP-MyAdmin unter Raspbian

Neben PHP soll hier auch noch PHP_mysql installiert werden. Somit ist folgender Befehl auszuführen.

sudo apt-get install php php-mysql

Hiermit wird im Anschluss PHP7 (u.a. php-common, php-mysql, ein phpmod für apache2) installiert.
Zum Überprüfen der Installation kann man sich die installierte Version über

sudo php –version 

anzeigen lassen.

Nachdem PHP jetzt den Grundstein gelegt hat kann man über den Befehl

sudo apt-get install phpmyadmin

die PHP-MyAdmin Oberfläche installieren. Hierbei wäre es sinnvoll wenn auf dem PI bereits MySQL installiert wurde.
Während der Installation öffnet sich ein Assistent. Dort ist der Installierte Webserver auszuwählen. In meinem Fall ist das apache2. Nach der Auswahl mit Space ist der Dialog mit OK zu bestätigen.
Sofern zuvor bereits MySQL installiert wurde kann der zweite Dialog während der Installation mit JA bestätigt werden. Im Folgedialog muss dann das Passwort des MySQL-Root Benutzers eingegeben und noch einmal bestätigt werden.

Die Oberfläche der PHP-MyAdmin Konsole kann daraufhin im Browser aufgerufen werden. Mit Hilfe des nachfolgenden Befehls kann PHP-MyAdmin neu konfiguriert und ein Standardbenutzer festgelegt werden.

sudo dpkg-reconfigure -plow phpmyadmin

Daraufhin ist dem Assistenten folge zu leisten. Zum Testen kann dann in das /var/www/html Verzeichnis die PHP-Info Datei abgelegt werden. Sollte es nicht möglich sein dort Dateien abzulegen kann dies wie folgt behoben werden.

On normal situation, http daemon run as some user and group, www-data on debian (raspbian).
Standard html files are stored on /var/www/, owned by root:root, with permissive permission, all can read, but only root can write.
To ordinary user write to /var/www need to takeover it. Supposed the use is pi.
sudo chown -R pi:www-data /var/www
Also, need to set user and group permission:
sudo chmod u+rxw,g+rx-w,o-rwx /var/www
Now, /var/www can be read,write and chdir by user pi, group www-data can chdir and read. Other not have access.
sudo chmod g+s /var/www
Any new file created on /var/www belong to group www-data.
If have files on /var/www, change user and group, and allow to group www-data read.
For file chmod u+rw,g+r-xw,o-rwx
For directory chmod u+rwx,g+rx-w,o-rxw
Now, user pi can manipulate files on /var/www and httpd can read, but not write.

Vielen Dank hierfür an pksato.
https://www.raspberrypi.org/forums/viewtopic.php?t=155067

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Installation des MySQL-Servers unter Raspbian

Die Installtion eines MySQL Servers unter Raspbian ist über den Befehl

sudo apt-get install mysql-server 

möglich.
Anschließend sollte auch hier die zugrunde liegende Installation (MariaDB-Datenbank) gestartet und in den Autostart aufgenommen werden.

sudo systemctl start mariadb
sudo systemctl enable mariadb

Ist die Installation soweit abgeschlossen und die Datenbank gestartet muss mit Hilfe von

sudo mysql_secure_installation

noch für den MySQL Root Benutzer das Passwort festgelegt werden. Hier bitte den Anweisungen auf der Konsole folgen.

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Installation eines Webservers

Ich habe mich für die Installation des Apache-Webservers entschieden. Dies ist mit folgendem Befehl möglich:

sudo apt-get install apache2

Nach dem Abschluss der Installation kann der Webserver über

sudo systemctl start apache2

gestartet werden. Damit das nicht jedes Mal von Hand gemacht werden muss ist es zu empfehlen den Webserver in die Autostartkonfiguration mit aufzunehmen.

sudo systemctl enable apache2

Ist dies erledigt, sollte einmal kurz geprüft werden, ob der Server erreichbar ist. Dazu sollte im Browser die IP-Adresse des PI eingegeben werden. Wird die Standardseite des Apache2-Webservers angezeigt hat alles soweit funktioniert.

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Konfiguration des Raspi

Mit Hilfe des Befehls

sudo raspi-config 

kann im Terminal ein grafischer Benutzerassistent gestartet werden, in dem man die Möglichkeit hat z.B. die Lokalisierung des Systems, die Zeitzone, das Tastaturlayout, Systemaktualisierungen oder Overclocking Konfigurationen durchzuführen. Ebenfalls kann man dort über die erweiterten Einstellmöglichkeiten die Systempartition vergrößern.

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Neuen Linux-Benutzer erstellen

Wie kann man unter Linux auf dem Terminal einen neuen Benutzer erstellen. Es ist eigentlich ganz einfach. Ist man mit einem Benutzer angemeldet, welcher SuperUser-Rechte hat reicht es den Befehl:

sudo adduser <USERNAME>

einzugeben und der Anweisung auf der Konsole zu folgen.

Anschließend sollte man dem Benutzer noch den passenden Benutzergruppen zuweisen. Dies geschieht mit Hilfe von:

sudo usermod -a -G <GROUPNAME> <USERNAME>

-a  : steht hierbei für das hinzufügen zu einer Gruppe
-G : definiert den Namen der Gruppe zu der der Benutzer hinzugefügt werden soll

Mit Hilfe des Befehls:

groups <USERNAME>

kann daraufhin die Zugehörigkeit zur neuen Gruppe überprüft werden.

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Raspberry PI aufsetzen

Schritt für Schritt Anleitung zur Installation von raspbian auf dem Raspberry Pi mit Hilfe von Windows

  1. Download des aktuellen Images von https://www.raspberrypi.org/downloads/raspbian/Zur Zeit aktuelle Version Raspbian Stretch 4.9
  2. Nachdem das aktuelle Image lokal verfügbar ist wird zum Aufspielen des Images auf die SD Karte das Tool Win32DiskImager benötigt (weitere Infos).
    1. Eine bestehende SD Karte kann mit dem Tool SDFormatter wiederhergestellt werden.
    2. Anschließend sollte die Karte im als FAT32 formatiert werden. Hierzu kann das Tool fat32format verwendet werden.
    3. Jetzt ist es soweit. Win32DiskImage starten. Image auswählen. Laufwerksbuchstabe (wahrscheinlich G:) überprüfen und Image auf die Karte schreiben.
  3. Nach dem erfolgreichen Schreiben des Images auf die SD Karte noch eine leere Datei mit dem Namen „ssh“ auf der SD Karte anlegen um die SSH-Konsole zu aktivieren.
  4. Karte in den PI einsetzen und loslegen. Mit Hilfe von Putty kann auf die Konsole des PI zugegriffen werden. Der Standardbenutzer „pi“ mit dem Passwort „raspberry“.
  5. Passwort des Standardbenutzers ändern. Dies geht mit dem Standarddienstprogramm passwd. Zunächst wird hier das alte Passwort angefordert und danach zweimal das Neue.
  6. Update durchführen:
    sudo apt-get update
  7. Versionsaktualisierung:
    sudo apt-get upgrade
  8. System neu starten.
    1. Die harte Methode. Pi vom Strom trennen und neu booten lassen.
    2. sudo reboot (Vorsicht: Die Verbindung zur aktuellen Putty Sitzung geht verloren und muss danach erneut aufgebaut werden.)
  9. Jetzt ist das System auf dem aktuellsten Stand und es kann mit den nächsten Schritten der Konfiguration weitergehen.

 

In den nächsten Beiträgen wird es um folgendes gehen:

  • Wie kann ich einen neuen Benutzer einrichten?
  • Wie installiere ich einen einfachen Server für PHP Anwendungen?
  • Wie installiere ich mir eine MySQL Datenbank mit der Web-Anwendungen darauf zugreifen können um z.B. einen eigenen Blog auf dem PI zu betreiben.

 

 

 

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ICE 3

Gestern morgen habe ich am Frankfurter Flughafen, Fernbahnhof den neuen ICE 3 der DB gesehen. Hier ein paar Schnappschüsse.

Einige Wagen waren noch nicht komplett ausgestattet und in den Anderen lagen noch die Kabelstränge über den neuen Sitzen.

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Automatisches JAVA Update auf Terminalserver deaktivieren

Nach der erfolglosen Installation des JAVA RE (aktuelle Version 1.6.0_26) mit mehreren Parametern [jre.exe AUTOUPDATECHECK=0 JAVAUPDATE=0 JU=0] ist das automatische Update immer noch für alle Benutzer auf dem Terminalserver 2008R2 aktiviert. Da es dem normalen Benutzer aber nicht möglich ist, dies zu deaktivieren, da die JAVA Update Einstellungen diesbezüglich ausgegraut wurden gibt es nur eine Möglichkeit, diese Einstellungen auf Dauer zu unterdrücken. Einen kleinen Eingriff in die Registry.

Da es sich beim Server 2008R2 um ein 64-bit System handelt findet man die Schlüssel zur Deaktivierung des automatischen Updates unter diesem Registry-Eintrag:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\JavaSoft\Java Update\Policy\

Der Wert des DWORD EnableJavaUpdate muss auf 0 gesetzt werden! Zusätzlich kann man noch ein neues DWORD EnableAutoUpdateCheck anlegen und diesen Wert ebenfalls auf 0 setzten. Letzteres ist auch die offizielle Vorgehensweise als Fix von Oracle.

Eine alternative Methode wäre die JUSCHED.EXE beim der Anmeldung der Nutzer vom automatischen Starten zu hindern. Diese überprüft  ob ein Update der Anwendung notwendig ist. Um die automatische Updatesoftware an der Ausführung beim Systemstart zu hindern muss der folgende Schlüssel aus der Registry entfernt werden:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Microsoft\Windows\
CurrentVersion\Run\SunJavaUpdateSched

 

 

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Installation von Open GL mit Visual Studio 2008

Zur Installation ist folgendes zu sagen. Bei uns an der FH gibt es eine GraphicsEngine die zusammen mit OpenGL und Visual Studio 2008 auf einer Vista SP1 installation läuft. Also was hab ich gemacht:

  1. Zuerst einmal gehe ich davon aus, dass es eine Vollinstallation von Visual Studio 2008 ist und diese erfolgreich abgeschlossen wurde.
  2. Da unter Vista UAC aktiviert ist habe ich auf C:\ einen Ordner GraphicsEngine angelegt. Jeweils mit Unterordner /lib und /include
  3. Danach habe ich mir von folgender Quelle Nate Robins das OpenGL Toolkit heruntergeladen.
  4. Die darin enthaltenen Dateien werden dann in folgende Ordner der Visual Studio Installation kopiert!
    • /VC/lib -> glut32.dll und glut32.lib
    • /VC/include/GL -> glut.def, glut.h
  5. Danach wird dann noch die aktuelle Version der glext.h in das /VC/include/GL Verzeichnis kopiert.
  6. Nach dem folgenden Start von Visual Studio sollte man eigentlich nur noch unter Tools->Options->Projects and Solutions->VC++ Directories die passenden Bibliotheken einbinden. Und zwar lauten diese:
    • bei der Einstellung INCLUDE FILES –> C:\GraphicsEngine\include
    • bei der Einstellung REFERENCE FILES –> C:\GraphicsEngine\lib
    • bei der Einstellung LIBRARY FILES –> C:\GraphicsEngine\lib
  7. Wenn man jetzt das Projekt lädt und die Dateien auf 2008 migriert hat, kann man über Build-> Build Solution [F7] das vlgGraphicsEngine Projekt fertig kompilieren. Die Dateien werden dann in den richtigen Ordner kopiert und alles funktioniert wunderbar. Wenns das Kopieren nicht direkt funktioniert, kann es sein, dass in der mitgelieferten .bat Datei noch der Dateipfad angepasst werden muss.
  8. Viel Spass mit Visual Studio, Open GL und der VisLabGraphicsEngine der FH KL – Zweibrücken.

PS: Wenns nicht funktioniert benutz doch einfach Eclipse mit Cygwin. 😉

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Laufwerke werden nicht mehr im Explorer angezeigt

Nach der Deinstallation von CD Emulationssoftware unter Windows XP oder Windows Vista gibt es Probleme mit dem Zugriff auf das CD/DVD-ROM-Laufwerk oder Brenner. Im Windows Explorer werden die Laufwerke nicht mehr angezeigt. Der Gerätemanager zeigt neben beiden Laufwerken ein gelbes Ausrufezeichen. Das Entfernen aus dem Gerätemanager hilft nichts; die Treiberinstallation scheitert immer mit einer Fehlermeldung. Selbst eine Neuinstallation von XP oder Vista bleibt erfolglos. Um das Problem zu beheben sollte man wie folgt vorgehen:

Ursache für die Probleme sind zwei Einträge, die durch eine Nachlässigkeit bei der Deinstallationsroutine in der Registry übrig bleiben. Damit das Betriebssystem die Laufwerke wieder richtig einbindet, muss man sie von Hand löschen. Unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Class\ befindet sich ein Schlüssel namens {4D36E965-E325-11CE- BFC1-08002BE10318}. Wenn man daraus den Eintrag für ‘Upperfilters’ und ‘Lowerfilters’ entfernt, sollten beim nächsten Start des Systems alle Laufwerke wieder korrekt angezeigt werden. Für ganz hartnäckige Fälle bietet Microsoft zusätzliche Hinweise im Artikel D270008 der deutschsprachigen Knowledge Base.

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